Aktuelles - Gewerbeabfallverordnung

Die neue Gewerbeabfallverordnung tritt zum 01.08.2017 in Kraft. Mit dieser Verordnung bezweckt der Gesetzgeber insbesondere die getrennte Erfassung von stofflich verwertbaren Abfällen, um somit das Recycling zu stärken. Die gemischten Abfälle sollen weiter reduziert werden. Dies führt für den Abfallerzeuger zu erweiterten Getrenntsammlungs- und Dokumentationspflichten. Im Bereich der gewerblichen Siedlungsabfälle müssen neben Glas, Metallen Papier, Kartonagen, Kunststoffen auch Holz, Textilien und Bioabfälle getrennt erfasst werden. Abfallerzeuger und Abfallbesitzer haben die Erfüllung der Getrennthaltungspflicht zu dokumentieren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Die Dokumentation ist durch Lagepläne, Lichtbilder, Belege wie z.B. Liefer- und Wiegescheine oder Ähnliches vorzuweisen. Abfälle gemischt zu sammeln ist nur dann möglich, wenn es dem Abfallerzeuger wirtschaftlich nicht zumutbar, oder technisch nicht möglich ist, den Abfall getrennt zu erfassen. Erreicht der Abfallerzeuger durch die Getrennterfassung der Gewerbeabfälle bereits eine Quote von 90%, kann das restliche Abfallgemisch direkt einer energetischen Verwertung zugeführt werden. Dies ist jedoch von einem zertifizierten Sachverständigen bestätigen zu lassen.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden oder sich online erkundigen. Informationen dazu finden Sie auf dem Gesetzblatt der Gewerbeabfallverordnung unter bgbl.de (unter BGBL online- kostenloser Besucherzugang)

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